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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE / Bottrop, 29. April 2011
Tag der Erneuerbaren Energien:

Der Energieatlas zeigt die Angebote in der Region

Rapsfeld vor Windrädern
Wussten Sie, dass in der Region doppelt so viel Energie aus Grubengas gewonnen wird wie aus Windenergie und genau so viel wie aus Bioenergie? Falls nicht: Ein Blick in den Energieatlas des Kreises Recklinghausen und der Städte Gelsenkirchen und Bottrop hält solch spannende Zahlen bereit. Der Tag der Erneuerbaren Energien am 30. April ist ein guter Anlass, einen Blick auf die Energie-Gewinnung in der Heimat zu werfen.

„Wir haben auf der Seite www.energieatlas.org Daten von Netzbetreibern sowie von öffentlichen und privaten Akteuren zusammengetragen. Dadurch hat der Besucher der Seite die Möglichkeit, die Verbreitung der einzelnen Energiesparten in der gesamten Region auf einen Blick zu sehen. Gleichzeitig gibt es in der Rubrik ‚Daten und Zahlen’ spannende Informationen über die Erzeugung von Energie im Kreis Recklinghausen“, sagt Anja Sigesmund, Projektleiterin Energieatlas.

So erfährt der Besucher der Seite auch, dass Dorsten die meisten Windenergie- und Solarstromanlagen in der Region hat. Die 9 Windenergie- und 625 Solarstromanlagen erzeugen rund 22.200 kW Strom, wobei 12.700 kW auf die Photovoltaikanlagen entfallen. Die Stadt Gelsenkirchen führt das Ranking mit 6 Bioenergie- und 5 Grubengasanlagen in diesen beiden Bereichen an. Über die unterschiedlichen Karten gibt es vielfältige Einblicke in die Verteilung von Energie-Anlagen, Unternehmen, Solarsiedlungen und vieles mehr. Und das alles wahlweise als Karte, mit Luftbild oder Stadtplan dargestellt.

„Die gute Kooperation der öffentlichen und privaten Projektpartner in der Region macht die Bereitstellung solch einer breiten Information möglich“ meint Cay Süberkrüb. Neben dem Kreis Recklinghausen sind die Städte Bottrop und Gelsenkirchen, die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und der Verein zur Förderung erneuerbarer Energien in Gladbeck (VEE) am Energieatlas beteiligt.

Eines sollte aber auch am Tag der Erneuerbaren Energien nicht außen vor bleiben: Strom sparen ist der beste Weg, die Umwelt zu schonen. Welche Möglichkeiten es im Haushalt gibt, dafür haben beispielsweise die Hertener Stadtwerke nützliche Tipps auf ihrer Internetseite:
http://www.hertener-stadtwerke.de/privatkunden/kundenzentrum/energiespartipps/index.html?style=Bitte%20w%D0%93%C2%A4hlen%20Sie%20aus

(Quelle: Kreis Recklinghausen)