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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE / NRW, 19. November 2010

Die erste Hürde genommen:

Auf geht’s zum Bergwandern im Vest!
Halden-Aussicht
Faszinierende und einmalige Aussichten gibt es von den Bergehalden des Ruhrgebiets.
Halden-Hügel-Hopping - Die Akteure
Viele Akteure, ein Ziel: Gemeinsam wollen sie Halden-Hügel-Hopping für Besucher von Nah und Fern möglich machen.
Die Idee ist so einfach wie naheliegend und trotzdem innovativ: Das Wandern über die Berge des Vests soll zu einem neuen und einzigartigen touristischen Anziehungspunkt der Region werden. Dafür hat sich in dieser Woche eine Expertenjury des Landes ausgesprochen und die finanzielle Förderung des Projekts unter dem Arbeitstitel „Halden-Hügel-Hopping“ vorgeschlagen.

Was steckt dahinter? Das Land NRW, federführend das Wirtschaftsministerium, hatte im Sommer 2010 zum zweiten Mal zum Wettbewerb „Erlebnis.NRW“ aufgerufen, um qualitätsvolle und innovative Projekte zu finden. Diese sollen den Tourismus im Land fördern und seinen Regionen voran bringen. Eingereicht wurden insgesamt 137 Projektideen. Nun hat die zehnköpfige Expertenjury 56 Projekte ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen – darunter gleich zwei mit Beteiligung des Kreises Recklinghausen. Denn neben dem „Halden-Hügel-Hopping“ unter Federführung des Kreises gehört auch die Römer-Lippe-Route zu den Projekten, die zur Förderung vorgeschlagen wurden. Hier führt die Ruhr Tourismus GmbH Regie.

„Diese Entscheidung zeigt, dass wir mit der Zusammenarbeit verschiedener Partner zugunsten der Menschen hier in der Region auf dem richtigen Weg sind. Beide Projekte realisieren zu können würde nicht nur den Freizeitwert in im Kreis Recklinghausen und darüber hinaus steigern, es wäre auch ein Anreiz für Touristen, sich aktiv bei uns zu erholen und das Ruhrgebiet mit dem Tor zum Münsterland auf ganz neue Weise zu erleben“, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Insgesamt haben die 56 Projekte ein Volumen von 43 Millionen Euro. Dabei gibt sich „Halden-Hügel-Hopping“ gegenüber anderen Projektideen äußerst bescheiden: „Mit einem Gesamtaufwand von nur 185.000 Euro wollen wir das Bergewandern im Vest bei Touristen zum Thema für einen Aktivkurzurlaub machen. Die Chancen dafür stehen mit der jetzt in Aussicht stehenden 80-Prozent-Förderung recht gut“, schätzt Sven Ahrens die Lage ein. Er ist bei der Kreisverwaltung zuständig für die Tourismusförderung.

Neben den Fachdiensten Wirtschaft und Kreisentwicklung sowie Umwelt stecken 15 Projektpartner in enger Kooperation hinter der Bewerbung. Das sind neben dem Regionalverband Ruhr, der Emschergenossenschaft/Lippeverband und den Städten Bottrop und Gelsenkirchen acht kreisangehörige Städte ebenso wie der Sauerländische Gebirgsverein und die Wanderfreunde Recklinghausen. Gemeinsam stehen sie für die Projektidee „Halden-Höhen-Touren – Das neue Bergwandererlebnis über die Hochpunkte des kontrastreichen vestischen Stadt-Landschaft-Raums.“

Das Routennetz soll 235 Kilometer umfassen. Die Route geht über die Halden und natürlichen Berge des Kreises und bietet so einen Perspektivwechsel: Statt Halden solitär als Landmarke anzusehen, werden mehrere nacheinander erwandert und so Hochpunkte mit immer anderer Rundumsicht auf die Stadt-Landschaft. Die Route hat ein Höhenprofil für moderates Bergwandern. Als Leitthemen werden Bergbau, Strukturwandel und Industriekultur erlebbar gemacht und Subthemen integriert. Die Route schafft ein neu- wie einzigartiges Bergwandererlebnis im nördlichen Ruhrgebiet.

Das Projekt verknüpft die landesweit gewollten touristischen Themenschwerpunkte „Aktiv“ und „Kultur“ und nimmt als Zielgruppe die so genannten „Aktiven Best Ager“ in den Fokus. Dies mag die Jury auch überzeugt haben, die Förderung zu befürworten. Um diese zu bekommen, wird die Projektleitung beim Kreis nun mit den 14 Partnern bis März 2011 den detaillierten Förderantrag ausarbeiten. Nur dann kann aus der Idee für ein Projekt ein neues und erlebbares touristisches Produkt des Vests werden.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)