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PRESSEMITTEILUNG:

Herten / Kreis Recklinghausen, 11. November 2010

"Haus der Berufsvorbereitung" geht in die nächste Runde

Unternehmen gesucht! Wer bietet engagierten Schülern einen Ausbildungsplatz?
Herten - Haus der Berufsvorbereitung - Aufforderung Unternehmen
Ein Ehrenpreis aus vier Würfeln für die vier Projektbausteine: Thomas Schenker, Inhaber Tischlerei Schenker, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, Projektleiterin Delia Temmler und Peter Pabst, Inhaber und Geschäftsführer Securplan Security.
Nächste Runde für das „Haus der Berufsvorbereitung“: Gesucht werden wieder Unternehmen aus dem Kreis Recklinghausen, die Schülerpraktikanten für ein Jahr auf die Ausbildung im eigenen Haus vorbereiten. Hier beweisen Jugendliche außerschulisches Engagement und sammeln praktische Erfahrungen. Arbeitgeber binden Schüler frühzeitig an ihre Firma und bereiten sie auf den Arbeitsalltag vor. Eine „Win-win-Situation“. Unternehmen, die interessiert an einer Teilnahme sind, können sich an die Stadt Herten wenden: 02366 / 303563.

Das "Haus der Berufsvorbereitung Herten" (HdB) läuft seit Februar 2010 - und das mehr als erfolgreich. Das Ziel: Jugendliche, die einen Hauptschulabschluss machen, werden bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt. Der Weg ist nicht immer einfach, aber er lohnt sich. Die Teilnehmer absolvieren 570 Theorie- und Praxisstunden innerhalb eines Jahres - und die ausschließlich in ihrer Freizeit. "Die Jugendlichen werden nicht nur bei den Trägern CJD, Jugend in Arbeit e.V. und rebeq geschult, sondern auch sozialpädagogisch durch die Jugendberufshilfe betreut", sagt Projektleiterin Delia Temmler.

Die Praxisstunden finden immer in den Ferien statt und nach Möglichkeit in dem Betrieb, in dem ein Jahr später die Ausbildung beginnen soll. So lernt der Praktikant schon vor der Ausbildung die Abläufe kennen. Stimmen das zwischenmenschliche Verhalten und werden die Regeln des HdB eingehalten, ist der Ausbildungsplatz garantiert - auch wenn die schulischen Noten nicht perfekt sind.

Viele Unternehmen haben bislang an dem Projekt teilgenommen und wurden dafür von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Laut eigenen Aussagen sind sie von ihren "Schützlingen" positiv überrascht. Im ersten Durchgang haben 20 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Im nächsten Jahr stehen 30 Plätze zur Verfügung.

Wer sich ein genaueres Bild über das HdB machen möchte, findet im "Zwischenbericht 2010" alle Informationen. Der Bericht ist außerdem auf der Homepage www.herten.de als Download verfügbar.

Das "Haus der Berufsvorbereitung Herten" ist ein Leuchtturmprojekt des Landesprogramms "Lernen vor Ort" vom Kreis Recklinghausen und wird gefördert durch die Stadt Herten, die Deutsche BP-Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, die Grohe Stiftung, durch die Agentur für Arbeit, durch die Vestische Arbeit sowie durch die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen. Das Projekt, das bis zum Jahr 2014 durchgeführt werden soll, arbeitet derzeit mit der Rosa-Parks-Schule, der Martin-Luther-Schule und der Theodor-Heuss-Schule zusammen.

Der erste Durchlauf des "Hauses der Berufsvorbereitung Herten" endet im Januar 2011, ab Februar beginnt bereits der zweite. Für weitere Informationen steht die Projektkoordinatorin Alexandra Bretschneider unter der Telefonnummer 02366 / 303563 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Herten

Dokumente:
Herten - Haus der Berufsvorbereitung - Zwischenbericht