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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE, 30. Oktober 2010

Jobsuche online

Städteübergreifender Ausbildungsführer für Jugendliche
Präsentation "Ausbildungsführer" in Recklinghausen
Dr. Frank Osterhoff, Dr. Uli Paetzel, Johannes Beisenherz und Wolfgang Pantförder (v.l.) stellen den Ausbildungsführer vor. Foto: Stadt Herten
Das Image von Jugendlichen, die einen Job suchen, ist oft schlecht. Doch meistens fehlt es gar nicht an Lust, sondern am Überblick. Hier wollen die Städte Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Bochum abhelfen. Mit dem Ausbildungsführer und der Internetseite www.lehrstellen-finden.de wollen sie jungen Leuten die Jobsuche erleichtern.

Bürgermeister und Vertreter der Städte stellten das Angebot am Mittwoch im Recklinghäuser Rathaus vor. Wolfgang Pantförder, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen weiß: "Der Markt ist für Jugendliche nicht transparent." Eine Lösung muss her. Und die Städte leisten nun ihren Beitrag als "kommunale Familie". Und weil's gemeinsam bekanntlich einfacher ist, haben sich die Vorreiter Recklinghausen und Herten, die schon in der dritten Auflage produzieren, mit Castrop-Rauxel (1. Auflage) und Bochum, wo man derzeit noch in der Planung ist, zusammengeschlossen. "Ich hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Städte beteiligen", wirbt Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel für das interkommunale Projekt.

Weit über hundert Unternehmen stellen zahlreiche Ausbildungsberufe und freie Stellen vor. Die Angebote finden junge Jobsuchende einerseits in den Broschüren "Da geht was" und auch in einer Online-Datenbank. Das Besondere: Mit ein paar Klicks geben Jugendliche ihren Berufswunsch an und bekommen eine klare Übersicht über die gesuchten Ausbildungsplätze - nach Wunsch auch aus Betrieben der Nachbarstädte. "Matching" nennt Uli Paetzel die Methode. Arbeitgeber und Jobsuchende sollen so näher zusammenrücken.

Während man in Herten und Recklinghausen Stellen aus dem gesamten Ausbildungsmarkt anbietet, setzt Castrop-Rauxel auf Jobs in der Handwerks-Branche. Hier bilde man am stärksten aus, so Bürgermeister Johannes Beisenherz. Auch in Bochum wolle die Stadt sich auf bestimmte Wirtschaftszweige festlegen, erklärt Dr. Frank Osterhoff von der Bochumer Wirtschaftsförderung.

Das Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in NRW unterstützt das Projekt mit insgesamt 400.000 Euro bis 2012. 3000 Expemplare zählt die Hertener Auflage, die mit 68.000 Euro gefördert wird.

Die Broschüren werden demnächst in den Schulen ab der achten Klasse verteilt. Wer schon jetzt mit der Suche beginnen will, wird online unter www.lehrstellen-finden.de fündig.

(Quelle: Stadt Herten)