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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE, 14. Juli 2010

Bundesarbeitsministerium gibt Kreis Recklinghausen „Zuschlag“

Landrat sieht im Projekt Bürgerarbeit Chance für Langzeitarbeitslose
„Natürlich sind wir froh, einen Zuschlag bekommen zu haben.“ Als eine Chance für Langzeitarbeitslose und die Region bezeichnete Landrat Cay Süberkrüb die Entscheidung des Bundesarbeitsministeriums, im Kreis Recklinghausen das Projekt Bürgerarbeit zu installieren. „Mit dem Auslaufen der Jobperspektive war es auch wichtig, wie jetzt geschehen, zeitnah ein alternatives Instrument für die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen zu haben.“

Die Zusage des Bundesarbeitsministeriums sieht vor, dass im Kreis Recklinghausen 200 sogenannte Bürgerarbeitsplätze eingerichtet werden. Zielgruppe für das auf drei Jahre angelegte Programm sind Langzeitarbeitslose. Insbesondere Alleinerziehende und Schwerbehinderte sollen besonders berücksichtigt werden. Die sozialversicherungspflichtigen Bürgerarbeitsplätze können beispielsweise über die Wohlfahrtsverbände und Beschäftigungsgesellschaften eingerichtet werden.

Die konkrete Besetzung der Arbeitsplätze erfolgt frühestens ab Mitte Januar 2011. Bis dahin ist ausreichend Zeit, potenzielle Einsatzstellen auszumachen und deren Eignung in den Fachgremien zu beraten.

Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt und dem Europäischen Sozialfonds.

„Wir sollten alles versuchen,“, so Landrat Cay Süberkrüb, „dass mit dem neuen Instrument der Bürgerarbeit möglichst viele Männer und Frauen die Chance erhalten, sich für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren und dort dauerhaft Fuß zu fassen.“

Die Vestische Arbeit wird kurzfristig die konkrete Umsetzung des Projektes Bürgerarbeit in Angriff nehmen.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)