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Herten, 22. Januar 2010

11 Mio. Euro für Schlägel & Eisen 3/4/7

Ehemalige Schachtanlage wird zum Dienstleistungsgebiet
Auf diesen Termin freuten sich Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel ganz besonders: die Stadt Herten erhielt einen Zuwendungsbescheid von mehr als 11 Millionen Euro zur Erschließung des ehemaligen Zechengeländes "Schlägel & Eisen 3/4/7". Die Bezirksregierung Münster unterstützt damit ein wirtschaftliches Pilotprojekt.

"Ich freue mich, dass die Stadt Herten mit dem Geld aus diesem Förderbescheid eine neue Ära für das ehemalige Zechengelände "Schlägel & Eisen 3/4/7" einläuten kann", sagte Paziorek bei der Bescheidübergabe im Hertener Rathaus. Die Fördermittel stammen zum größten Teil aus dem Regionalen Wirtschaftsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sowie zum Teil aus dem EU-Ziel 2-Programm. "Wir hoffen, dass wir durch die Belebung des Geländes in Langenbochum die Möglichkeit haben, viele Arbeitsplätze in Herten zu schaffen", erklärte Uli Paetzel.

Zwei wichtige Kriterien sprachen für die Entscheidung, das Projekt zu unterstützen: "Zum einen fehlen gewerbliche Flächen für mittelständische Betriebe", so Stadtbaurat Volker Lindner. Diese seien das Salz in der Suppe der Wirtschaftsförderung. "Zum anderen wollen wir an diesem Standort Betriebe ansiedeln, die sich mit der demografischen Entwicklung in Herten befassen.“ Als erklärte Zielgruppe des neuen Wirtschaftsstandorts sieht Lindner ältere Kunden, aber auch eine Chance für ältere Arbeitnehmer. Die Kombination dieser Kriterien an einem Ort sei einzigartig.

19 Hektar groß ist das Areal, das aufgrund seiner Lage, Größe und Beschaffenheit ideal für die Ansiedlung kleiner und mittelständischer Unternehmen geeignet ist. Die Fläche bietet Platz für etwa 40 Betriebe und soll innerhalb der nächsten drei Jahre erschlossen und vermarktet werden.

(Quelle: Stadt Herten)