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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE, 02. Dezember 2009

Cay Süberkrüb ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Vestischen

Mehr Sicherheit im ÖPNV durch Videotechnik
Vestische - mehr Sicherheit in Bussen
VRR und Vestische setzen auf mehr Sicherheit im ÖPNV: 15 neue Linienbusse im Vest sind mit neuester Videotechnik und der Möglichkeit zur Onlineübertragung ausgestattet. Komfort und Sicherheit im ÖPNV werden beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Vestischen groß geschrieben.

Daher verfügen 15 fabrikneue Linienbusse, die im Dezember auf Linie gehen, nicht nur über die zurzeit weltweit saubersten Dieselmotoren. Sie werden vielmehr auch mit einer neuartigen Videoschutzanlage ausgestattet, mit der Belästigungen und körperliche Übergriffe in den Fahrzeugen vermieden bzw. bereits begonnene Straftaten wirksam unterbunden werden sollen. Das System wird im Frühjahr voll funktionsfähig sein. Es liefert im Notfall mittels Onlineübertragung Videobilder in die Leitstelle und stellt über ein großes Display im Fahrzeug Öffentlichkeit her.

„Mich freut es besonders, dass das bundesweit einmalige präventive Videoschutzsystem gerade bei der Vestischen getestet wird“ sagte der neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende des Nahverkehrsunternehmens der Emscher-Lippe-Region, Landrat Cay Süberkrüb, „Damit wird das Busfahren im Kreis noch sicherer.“

„Hier ist der Name Programm“, versichert Dr. Klaus Vorgang, Vorstand beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. „PräViteS steht für Präventiver Einsatz von Videotechnik für mehr Sicherheit.“ Das System, das bei der Vestischen in einem Pilotversuch getestet wird, wurde vom KompetenzCenter Sicherheit des Landes NRW entwickelt, das seit Anfang 2008 beim VRR ansässig ist. „Ziel dieser neuen Technologie ist, dort anzusetzen, wo die übliche Abschreckung durch Kameras nicht mehr wirkt“, erklärte Dr. Klaus Vorgang.

Im Falle eines ernsthaften Übergriffs löst der Fahrer über eine Notfalltaste Alarm aus. Die Videobilder werden daraufhin direkt in die Leitstelle übertragen, die in genauer Kenntnis des Geschehens der Polizei alle relevanten Beobachtungen übermitteln kann. Gleichzeitig wird das Live-Bild von der Tat auf dem Informationsbildschirm im Fahrzeug für die Fahrgäste sichtbar. Begleitet wird die Videodarstellung auf dem Bildschirm durch eine automatische Ansage, die alle Fahrgäste auf die Tat aufmerksam macht und den Täter aus der Anonymität reißt.

„So gewinnt man einerseits wichtige Zeugen für die Tat. Anderseits wird der Täter verunsichert, an die Zivilcourage der Fahrgäste appelliert und das Opfer gestärkt“, erläutert Martin Schmidt, Geschäftführer der Vestischen die mit dem neuen Sicherheitssystem verbundenen Erwartungen. „Am Ende steht natürlich das Ziel, dass die Täter von ihrem Opfer ablassen und die Tat nicht eskalieren kann.“

Nach dem kontrollierten Einstieg, der herkömmlichen Videoüberwachung in den Fahrzeugen und dem Deeskalationstraining für die Fahrerinnen und Fahrer ist „PräViteS“ der vierte Baustein des Sicherheitskonzeptes der Vestischen.

(Quelle: Vestische)