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01. Juni 2009

Unsinn pur: Forderung nach 25% Mehrwertsteuer stößt auf Widerstand

Süberkrüb unterstützt die verdi-Meinung
Cay Süberkrüb teilt die Meinung seiner Gewerkschaft Verdi, dass die jetzt aufkommenden Forderungen nach drastischen Mehrwertsteuererhöhungen bis auf 25% nur von durchgeknallten Köpfen aus der BadBankerSzene stammen können: "Wir müssen endlich wieder zurück zu einer Gesellschaft, in der arm und reich nicht immer weiter auseinanderdriften, sondern neue Solidarität entwickeln."

Die Mehrwertsteuer nimmt keine Rücksicht auf Einkommen oder Vermögen, sondern schert alle über ein Kamm. Die alleinerziehende Mutter muss für die Pampers fürs dritte Kind gleich viel Steuer zahlen, wie die doppelverdienenden Erben des Großvermögens für den Stammhalterpopo. Unsere Republik hat in ihrer Geschichte immer von geringen sozialen Unterschieden profitiert, die Störung des sozialen Gleichgewichts der letzten Jahre muss zuende sein. Das hat nichts zu tun mit Leistungsfeindlichkeit, sondern damit, dass leistungsferne Einkommen aus Spekulation, Erbmassen o.ä. intensiv zur Erwirtschaftung der sozialen Leistungen beitragen müssen.
Dokumente:
verdi - Mehrwertsteuer