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02. Juni 2009

„Kettenduldungen beenden – humanitäres Bleiberecht sichern“

Süberkrüb unterstützt Aufrufe der Kirchen und des Hertener Flüchtlingsrats
Weihbischof Dr. Josef Voß, Münster, und Präses Alfred Buß, Evangelische Kirche von Westfalen, formulieren am 11.5.2009 diesen Aufruf. Die Kirchen treten seit Jahren dafür ein, die so genannten „Kettenduldungen“ zu beenden. Viele Familien haben sich trotz der Schwierigkeiten, die der Duldungsstatus mit sich bringt, im Rahmen des Möglichen integriert. Ihre Kinder sind häufig in Deutschland geboren, besuchen den Kindergarten oder die Schule und haben kaum Bezugspunkte zum Herkunftsland ihrer Eltern.

Die Betroffenen dauerhaft in Ungewissheit zu belassen, wird dem Grundbedürfnis nach einer verlässlichen Lebensperspektive nicht gerecht. Der Spielraum des Aufenthaltsrechts, aus humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wird oft zu stark eingeschränkt. Neben einer Anpassung der Verwaltungsvorschriften muss auch das Aufenthaltsgesetz selbst weiterentwickelt werden. Menschen, die in Deutschland voll integriert sind und denen daher die Ausreise nicht mehr zugemutet werden kann, sollten eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten.

Cay Süberkrüb, als Landrat 2009 von der SPD nominiert, begrüßt diese Forderung: „Auch der Hertener Flüchtlingsrat hat die Initiative der großen Kirchen aufgenommen und tritt für diese Lösung ein. Ich hoffe auf einen breiten Konsens für dieses humanitäre Anliegen.“

Beide Dokumente finden Sie als PDF-Dokument auf dieser Seite.
Dokumente:
Kettenduldungen beenden – humanitäres Bleiberecht sichern
Resolution des Hertener Flüchtlingsrats zum Bleiberecht