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Recklinghausen, 03. Mai 2009

Süberkrüb punktet mit klaren Aussagen

Rede und Antwort bei der Maikundgebung in Recklinghausen
DGB-Veranstaltung zum 1. Mai - Streitgespräch
Cay Süberkrüb (Mitte) gab dem Chefredakteur der RZ, Hermann Böckmann, klare Antworten.
DGB-Veranstaltung zum 1. Mai - Streitgespräch 1
Cay Süberkrüb punktet mit klaren Aussagen: Das Land lässt uns im Regen stehen - wir kämpfen für eine gerechte Finanzausstattung für die Städte und für die Menschen in der Region. Der DGB hatte die Kontrahenten um das Amt des Landrats Cay Süberkrüb und den CDU MdL Hovenjürgen zu einem Streitgespräch auf den Festspielhügel eingeladen.

"Wie geht regionales Krisenmanagement?", wurden beide vom Chefredakteur der RZ, Hermann Böckmann gefragt. Die Antwort von Cay Süberkrüb fiel deutlich aus: "Gut, dass die schwarz-gelbe Idee von 'Privat vor Staat' ausgeträumt ist. Diese Party von Marktradikalen ist endlich zuende", so Süberkrüb. Der Hertener Finanzfachmann weiter: "Wir brauchen längs der Emscher einen zweiten Arbeitsmarkt. 15000 Arbeitslose und 1500 freie Stellen sprechen eine klare Sprache."

Das Land solle endlich den erhobenen Zeigefinger weglassen und substantiell helfen: "Wir brauchen entweder mehr Geld vom Land oder das Land muss uns weniger gesetzliche Aufgaben aufdrücken."

Auf die Frage, was beide Bewerber um den Landratsstuhl unterscheide, kam von Cay Süberkrüb eine eindeutige Position: "Ich lebe an der Emscher, mitten im Ruhrgebiet, mein Blick geht nicht nach Westfalen." Er spielte damit auf die Idee seines Kontrahenten an, der Kreis solle sich doch Richtung Münsterland orientieren, an. "Im übrigen stehe ich anders als der Mitbewerber dafür ein, dass das Bergwerk Auguste Victoria als Teil des deutschen Sockelbergbaus erhalten wird. 4000 Kumpel und ihre Familien brauchen endlich Sicherheit. Nicht nur die unsäglichen Banken, die mit vielen Milliarden Euro gerettet wurden, jede der Familien, die von der Arbeit bei Opel oder auf AV leben, ist systemrelevant."

Abschließend verwies Süberkrüb auf Programmaussagen des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar, Eigentum verpflichtet und alle Staatsgewalt geht vom Volke aus: Diese drei Sätze aus dem Grundgesetz sollten wir zu Maximen unseres politischen Handelns machen."