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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE / Gelsenkirchen, 23. März 2009

Widerstand gegen die Recklinghausen Arcaden

Pressemeldung der AGS
Gegen das geplante Einkaufszentrum in Recklinghausen hat die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Selbständige in Gelsenkirchen (AGS) zum Widerstand aufgerufen. Die geplanten Recklinghausen Arcaden seien mit einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern und rund 100 Geschäften erheblich überdimensioniert, stellt AGS-Vorsitzender Gerhard Teulings fest und fordert gleichzeitig: „Wir brauchen keinen Quadratmeter Verkaufsfläche mehr in unserer Region. Was wir brauchen, ist die Bereitschaft, sich mit dem Bestand auseinanderzusetzen und ihn zu verdichten, damit mehr Qualität in die Innenstädte gebracht wird."

Die Arcaden in Recklinghausern würden hingegen eine Verkaufsflächenerweiterung um 30 Prozent vorsehen. Das sei auch nach Auffassung der IHK absolut nicht hinnehmbar. Dadurch würden noch leistungsstarke Zentren im Vest erheblich in ihrer Zukunftssicherung tangiert. Betroffen würden u. a. auch Herne, Marl, Waltrop, Herten, Haltern, Castrop-Rauxel und Gelsenkirchen, befürchtet AGS-Vorsitzender Gerhard Teulings.

Ein Projekt in den derzeit diskutierten Ausmaßen sei deshalb nicht konsensfähig, da die zu erwartende Kaufkraftabschöpfung weit über die Grenzen Recklinghausens hinaus gehe und die Innenstädte der Nachbarstädte gefährde. Die AGS-Gelsenkirchen geht deshalb davon aus, „dass Gelsenkirchen und andere Städte politisch und juristisch alle Möglichkeiten ausschöpfen werden, um die von Recklinghausen ausgehende Bedrohung der eigenen Innenstadtbereiche zu verhindern“.

Ein regionaler Konsens sei bei dem landesplanerischen und absatzwirtschaftlichen Einfluss auf die Nachbarkommunen absolut nicht denkbar, stellt die AGS Gelsenkirchen fest.

Quelle: SPD-Arbeitsgemeinschaft für Selbständige in Gelsenkirchen (AGS)