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Recklinghausen, 15. März 2009

Henning Scherf wirbt für die Gemeinschaft der Generationen

„Die Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer älter wird, dürfen wir nicht als Gefahr sondern müssen es als Chance begreifen“, so lautete die zentrale These von Dr. Henning Scherf beim Generationenkonvent der SPD im Kreis Recklinghausen. Der ehemalige Bürgermeister der Hansestadt Bremen sprach am 12.3. 2009 faszinierten Zuhörern in der Fachhochschule Recklinghausen.

Er forderte die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, in die Kindergärten und Schulen zu gehen und den Dialog mit Kindern und Jugendlichen aktiv zu suchen. Er kritisierte dabei die Diskussionsbeiträge, die den Konflikt zwischen Alten und Jungen verschärfen. Insbesondere kritisierte er die Äußerungen des CDU-Abgeordneten Mißfelder scharf, der z.B. durch Forderungen nach Einschränkungen in der medizinischen Versorgung älterer Menschen den öffentlichen Zorn auf sich gezogen hatte.

Der Generationenkonvent war durch Cay Süberkrüb eröffnet worden. Der, von der SPD nominerten Landrat 2009, erläuterte die programmischen Aussagen der SPD im Kreis Recklinghausen, die sich an der Idee einer solidarische Gesellschaft und einer Gemeinschaft der Generationen orientieren. Zu Henning Scherf sagte er: „Henning Scherf hat mich tief beeindruckt. Bei ihm gewinnt man schnell die Gewissheit, dass er das, was er fordert auch persönlich lebt. Er beweist die Richtigkeit des Satzes von Franz Müntefering, in der Demokratie gebe es keinen Schaukelstuhl.“

Der Vortrag von Henning Scherf wurde durch die Landesvorsitzenden der Seniorenarbeitsgemeinschaft „AG 60 plus“ und der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten Gerd Kompe und Christof Dolle ergänzt. Beide nahmen die Kritik an Phillip Mißfelder noch einmal auf und bekannten sich zum Gedanken der Generationengerechtigkeit. Viele Veranstaltungen der SPD in NRW zeigten, dass der Umgang der Jüngeren und Älteren untereinander auch anders möglich ist. Die Gemeinschaft der Generationen sei insbesondere in der Kommunalpolitik realisierbar.

In der anschließenden Diskussion, die durch Manfred Stabenau, den Vorsitzenden der SPD Fraktion im Kresitag geleitet wurde, wurden weitere Forderungen erhoben, die solidarische Gesellschaft zu verwirklichen. Dazu gehörten Verbesserungen in der Bildungspolitik ebenso wie die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn.