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Marl, 01. März 2009

SPD-Parteispitzen in der Bütt

Politischer Aschermittwoch in Marl
Politischer Aschermittwoch der Marler SPD
Bissiger Witz und viel Humor kennzeichneten den politischen Aschermittwoch der Marler SPD. In die Bütt geladen waren ausschließlich die eigenen Parteispitzen. Knapp 200 erwartungsvolle Genossinnen und Genossen kamen ins vollkommen überfüllte Ernst-Reuter-Haus.

Und sie wurden nicht enttäuscht. Kritische Blicke auf das kuriose Treiben der nordrhein-westfälischen Regierung warf die Landtagsabgeordnete Margret Gottschlich. Dagegen zog SPD-Chef Peter Wenzel mit den führenden Lokalpolitikern ins Gericht, ließ sie auf humorvolle Art gekonnt alt aussehen. Stichelnde, aber dennoch wahre Worte ernteten die teils peinlichen Internetauftritte der gegnerischen Parteien.

Mit einem Schmunzeln berichtete Werner Arndt von seinen bisherigen Aktivitäten als Bürgermeisterkandidat, von seinen Auftritten bei Schützenfesten, Karnevals- und anderen Veranstaltungen. Ernsthafter wurde er, als es um die Zukunft von Marl ging: „Es geht darum, die jetzige Amtsinhaberin abzulösen. Manche fragen, welche Einrichtungen und Aufgaben wir uns noch leisten können. Meine Antwort ist: Wir können uns nicht leisten, auf noch mehr zu verzichten.“

Wer welche Kröten schlucken musste und wer welche gerettet hat, erfuhren die Zuhörer von ihrer Bundestagsabgeordneten Waltraud Lehn. Mit ihrem traditionellen Auftritt als „Hexe aus Berlin“ war sie unzweifelhaft ein Highlight des Abends. Ebenfalls in die Bütt stiegen der Kandidat für den Bundestag, Michael Groß, Cay Süberkrüb, als Landrat 2009 nominiert, die direkt vom politischen Aschermittwoch in Haltern gekommen waren.

Brigitte Vollhase und Ralf Rieder aus Oer-Erkenschwick, bekannt als Kabarett-Duo „Stachelbissig“, bewiesen Aktualität: Von der Finanzkrise über insolvente Großunternehmen bis hin zur Bahn AG, kein relevantes Thema wurde ausgespart. „Eine rundum erfolgreiche Veranstaltung mit einem gewohnt leckeren Fisch-Büffet“, freute sich am Ende Klaus-Jürgen Baumers, der als Hammer SPD-Vorsitzender den gelungenen Abend mit vielen Helferinnen und Helfern organisiert hatte.

Vor allem aber beeindruckte die Genossinnen und Genossen Bürgermeisterkandidat Werner Arndt, der in seiner Rede sein Verständnis über die Aufgaben eines Bürgermeisters entfaltete: „Ich möchte Bürgermeister für alle Marlerinnen und Marler sein!“