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Herten, 22. Februar 2009

Auftaktveranstaltung "Vorsorgeverfügungen" ist ein voller Erfolg

Weitere Termine stehen bereits fest
Vorsorgeverfügungen - Veranstaltung beim AWO-Stadtverband Herten
Freuen sich über den gelungenen Auftakt im gut gefüllten Saal: AWO-SV-Vorsitzender Herbert Werner, Initiator Cay Süberkrüb, Referentin Andrea de Joode und Christian Bugzel (AWO-Kreisverbands-Vorsitzender).
"Vorsorgeverfügungen – Wie stelle ich sicher, dass mein Wille beachtet wird?" Eine Frage, der am Mittwoch 60 interessierte Hertener in der Schürmannswiese auf Einladung des AWO-Stadtverbands nachgingen. Aufmerksam lauschten sie den Ausführungen der Rechtsanwältin Andrea de Joode.

Die moderne Medizin sorgt dafür, dass ein längeres Leben möglich ist. Sie schafft wissenschaftliche und technische Möglichkeiten der Lebensverlängerung. Während dies für viele Menschen Hoffnung und Chance ist, haben andere jedoch Angst vor einer Leidens- und Sterbensverlängerung. Um frühzeitig für eine solche Situation Vorsorge zu treffen, gibt es die sogenannten Vorsorgeverfügungen.

"Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sind Themen, mit denen sich jeder Mensch befassen sollte, egal in welcher Altersklasse. Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt, um in Ruhe zu überlegen, welche Behandlung man in welchem Fall möchte, und dies eindeutig formuliert", erklärte Andrea de Joode. Einen wichtigen Rat gab sie ihren Zuhörern mit auf den Weg: "Besprechen Sie Ihre Vorstellungen mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind und die Ihren Willen zur Geltung bringen sollen, und sorgen Sie dafür, dass Ihre Verfügungen im Bedarfsfall schnell greifbar sind."

Die Zuhörer nahmen die Informationen dankbar an. "Ich bin froh, an dieser Veranstaltung teilgenommen zu haben. Man weiß eigentlich viel zu wenig über das Thema. Deshalb ist es hilfreich, die Informationen so gut erklärt zu bekommen", sagte Gabi Schmidt nach der Veranstaltung.

Der Stadtverbandsvorsitzende Herbert Werner dankte Andrea de Joode für den Vortrag und Cay Süberkrüb für sein Engagement. Der Landratskandidat der SPD ist Initiator der Veranstaltungsreihe und konnte einige Rechtsanwälte gewinnen, die in den nächsten Monaten in verschiedenen Städten im Kreisgebiet Einführungen in das Thema geben, wichtige Begriffe und Hintergründe erklären und Fragen beantworten. "In vielen Gesprächen mit Menschen im Kreis habe ich festgestellt, dass mit den Fortschritten in der Medizin auch Unsicherheit und Angst bei den Menschen zunehmen. Deshalb bin ich froh, dass sich mehrere Rechtsanwälte bereiterklärt haben, diese Veranstaltungsreihe mit Leben füllen", sagt Cay Süberkrüb.

Die nächste Veranstaltung findet am 19.03. in Dorsten beim SPD-Ortsverein Dorsten-Hervest statt.

Beim Bundesjustizministerium gibt es für Interessierte Broschüren zu den Themen Patientenverfügung und Betreuungsrecht/Vorsorgevollmacht. Weiterführende Informationen zum Thema gibt es auch im Internet, beispielsweise auf folgenden Seiten:
www.bmj.bund.de –> Service –> Publikationen
www.verwaltung.bayern.de/Anlage1928142/VorsorgefuerUnfall,KrankheitundAlter.pdf
www.zme-bochum.de