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Kreis RE / NRW, 18. Februar 2009

Süberkrüb unterstützt die Forderungen der Beschäftigten in den Ländern

Einkommen darf nicht hinter der allgemeinen Entwicklung zurückbleiben
Cay Süberkrüb, als Landrat 2009 nominiert, hat Verständnis für die Landesbeschäftigten, die derzeit mit der Gewerkschaft ver.di neue Tarife mit den Arbeitgebern der Länder aushandeln. „Es geht nicht an“, so Süberkrüb, „dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für ihre täglich geleistete gute Arbeit Reallohnverluste hinnehmen müssen, während Bankkonzerne mit Milliarden des Staates „beschirmt“ werden und Fondsmanager trotzdem noch Millionen Boni einstreichen.“

Viele Jahre seien die Einkommen der Beschäftigten hinter der allgemeinen Entwicklung zurückgeblieben. So sei das Gehaltsgefüge im Öffentlichen Dienst im Vergleich zu den Gehältern in der Wirtschaft ins Ungleichgewicht geraten. Darüber hinaus bedeute ein Abschluss unter 5% faktisch eine Nullrunde, weil damit gerade mal die Inflationsverluste abgefangen werden könnten. Abgesehen von einer gerechten und angemessenen Entlohnung sei die Erhöhung der Gehälter – wie auch in den Bereichen der Wirtschaft - zudem eine wirksame Maßnahme zur dringend notwendigen Ankurbelung der Binnennachfrage und des Konsums. Krankenschwestern, Pflegekräfte, Polizisten, Lehrer, Rechtspfleger und Reinigungskräfte fordern zu Recht guten Lohn für gute Arbeit.

Wir wollen nach PISA ‚Schulen wie in Finnland’ mit vielen Lehrern und kleinen Klassen, Schulsozialarbeitern und eigenen Küchenkräften. Für leistungsfähige öffentliche Dienste einschließlich eines gut ausgebauten Ganztagsbildungssystems muss ordentlich gezahlt werde – gerade bei den Beschäftigten.

Cay Süberkrüb wurde 1982 als Berufsanfänger sofort Mitglied der Gewerkschaft ÖTV, weil das auch für Beamte ein selbstverständlicher Akt der Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen ist, die im Arbeitskampf für alle handeln.