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Kreis RE, 15. Januar 2009

Katholische Krankenhäuser bilden Krankenhausgemeinschaft

Festakt zum Zusammenschluss
In einem Festakt am 14. Januar wurde im Marler Marien-Hospital die Kranken-hausgemeinschaft feierlich besiegelt. „Es handelt sich nicht einfach um einen Anschluss, sondern um das Zusammengehen von zwei gut aufgestellten Partnern in einem neuen Verbund“, erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Katholischen Kliniken Haltern/Marl/Westerholt, der Marler Dechant Thomas Hüwe.

Durch Bildung von klinikübergreifenden medizinischen Fachzentren werden den Patienten in jedem der beteiligten Krankenhäuser ein hoher Behandlungsstandard nach menschlichen und neuesten medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen geboten.

Der Kuratoriumsvorsitzende der Dorstener Stiftung St.-Elisabeth-Krankenhaus, Albert Böhmer, sieht in dem Klinikverbund eine zukunftsweisende Krankenhaus-Ära. Bereits 1997 hatten sich das Westerholter Gertrudis-Hospital und das Marler Marien-Hospital zusammengeschlossen, zwei Jahre später kam das Halterner St.-Sixtus-Hospital dazu. Die drei zusammen versorgten in 716 Betten mit 1.400 Mitarbeitern jährlich rund 22.000 Patienten. Das “KKRN” bietet nun 1.000 Betten. Rund 2.200 Mitarbeiter können mehr als 33.000 Patienten im Jahr stationär versorgen.

Cay Süberkrüb, als Landrat 2009 im Kreis Recklinghausen nominiert, begrüßt den Verbund der Krankenhäuser im Kreisgebiet: „Der Zusammenschluss der vier katholischen Kliniken gewährleistet einen langfristigen Fortbestand der einzelnen Häuser auf einem qualitativ hochwertigen Niveau. Für die Patienten - und um die geht es ja - haben kleinere Einrichtungen gegenüber Großkliniken den Vorteil einer individuellen und persönlichen Betreuung. In vielen Fällen ermöglichen die dezentralen Standorte auch eine wohnumfeldnahe Krankenversorgung, die bei der derzeitigen demografischen Veränderung unserer Gesellschaft viele Vorteile hat.“

„Durch den Zusammenschluss wird das Katholische Klinikum Ruhrgebiet Nord zu einem der größten Arbeitgeber im Kreis. Dabei sind die einzelnen Krankenhäuser wichtige lokale Arbeitgeber und Ausbilder“, so Süberkrüb weiter, „beispielsweise beschäftigt das Gertrudis-Hospital in Herten-Westerholt 320 Mitarbeiter. In einer angegliederten Krankenpflegeschule werden 60 junge Menschen ausgebildet“.