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Kreis RE, 28. Oktober 2008

SPD-Chef wirft Grünen-Politikerin Wählertäuschung vor

"Politischer Rückzug auf Raten"
Als „Täuschung der Wählerinnen und Wähler“ und „politischen Rückzug auf Raten“ hat SPD-Kreisvorsitzender Andreas Krebs die Absicht der bisherigen Grünen-Spitzenpolitikerin Sabine von der Beck bezeichnet, zwar als Landratskandidatin ihrer Partei aufzutreten, aber sich künftig nur noch im Ruhrparlament engagieren zu wollen. Krebs: „Das ist ein Unding: Sie kandidiert für das Spitzenamt im Kreis Recklinghausen, will sich aber eigentlich ganz anderswo engagieren.“

Auf Unmut bei den Sozialdemokraten stößt auch, dass die Grünen-Politikerin trotz ihrer Landratskandidatur gleichzeitig ankündigte, demnächst ihren Wohnort außerhalb des Kreises zu verlegen. Für SPD-Chef Andreas Krebs „wird damit deutlich, dass Sabine von der Beck ihre Zelte im Kreis Recklinghausen abbricht, gleichzeitig aber hier Landratszählkandidatin sein will“. Eine Kandidatin, die im Kreis als Landratskandidatin antrete, aber gleichzeitig eine ganz anderes politische Heimat anstrebe, sei – so Andreas Krebs- eine „Zumutung für die Wählerschaft“.

Bei allem persönlichen Verständnis für den angekündigten Wohnortwechsel nach außerhalb sei es zudem völlig unverständlich, wie sie die Menschen im Kreis Recklinghausen glaubwürdig vertreten wolle.

Damit wird deutlich, dass jede Stimme für von der Beck nicht für die fortschrittlichen Kräfte im Kreis Recklinghausen zählt, sondern in Wirklichkeit die Konservativen um Hovenjürgen stützen soll.

Der allerdings hat offenbar jeden Mut verloren und schnitzt sich ja wohl zurzeit seinen neuen Landtagswahlkreis selbst zurecht. Die Landratskandidatur hat er offenbar schon abgeschrieben.