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Kreis RE, 05. Mai 2008

„Kultur wird als Motor des Strukturwandels immer wichtiger“

Bilanz zum Abschluss der „Kulturpolitischen Wochen“
„Wir haben mit dieser Veranstaltungsreihe die Reihe „SPD im Dialog fortgesetzt und könnten mit Stolz behaupten, dass es ein sehr erfolgreicher und zukunftsweisender Beginn der Gespräche mit Künstlern, Kulturinitiatoren und Kultureinrichtungen war“, erklärte der Kreisverbandsvorsitzende der SPD Andreas Krebs.

Mit den Veranstaltungen „Grundsätze sozialdemokratischer Kulturpolitik“ (14.5. Ruhrfest-spielhaus, Recklinghausen), „Kultur und Arbeit“ (17.5. Innovationszentrum Gladbeck), „Kommunalpoliotische Kulturpolitik“ (22.5. Parkbad Süd, Castrop-Rauxel) und „Kultur und Medien“ (Adolf-Grimme-Institut, Marl) wurden wesentliche Aspekte der Kulturpolitik im Hinb-lick auf die Kampagne „Ruhr 2010 - Kulturhauptstadt Europas“ besetzt. „Wir haben bewusst den Zeitraum vor der Eröffnung der diesjährigen Ruhrfestspiele gewählt um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Thema Kulturpolitik zu lenken“, sagte Andreas Krebs.

„Wir haben im Verlauf der verschiedenen Diskussion gelernt, das Kultur im umfassenden Sinne als Daseinsvorsorge, als Lebensmittel betrachtet werden muss. Folgende Erkenntnisse lassen sich festhalten:

- Kulturpolitik im Sinne von Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik gewinnt an Bedeutung. In der Kultur- und Kreativwirtschaft sehen wir bedeutende Entwicklungspotentiale.
- Kulturpolitik im Sinne von Strukturpolitik spielt ein wachsende Rolle im Wandel des Ruhrge-biets von einer Kohle- und Stahlregion zu einer modernen innovativen Industriegesellschaft. Kulturelle Netzwerke waren und sind der Motor des Strukturwandels.
- Kulturpolitik im Sinne von Bildungspolitik spiegelt dabei die Bedeutung wider, die die Qualifi-kations- und Lernprozesse in diesem Rahmen haben. Die Teilhabe an umfassender Bildung auch im Sinne der Aneignung von Orientierungswissen und der Persönlichkeitsentwicklung. Hier ist natürlich der Aspekt der Teilhabe wesentlich.
- Kulturpolitik im Sinne von Sozialpolitik strebt an allen Menschen einen Zugang zu diesen Lern- und Entwicklungsprozessen zu ermöglichen.

Die Kampagne „Ruhr 2010 - Kulturhauptstadt Europas“ bietet dazu eine Chance, die wir für die Zukunft unserer Region nutzen sollten.“