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Marl / Herten, 14. Oktober 2008

Besuch im Marler Therapiezentrum Hof Feuler

Großes Lob für beispielhafte Behinderten-Initiative
Feuler Hof - Cay Süberkrüb mit Barbara Lau
Barbara Lau führt Cay Süberkrüb über den Feuler Hof.
Feuler Hof - Cay Süberkrüb mit Barbara Lau
„Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist“ – Cay Süberkrüb besuchte das Therapiezentrum Hof Feuler in Marl und war sichtlich angetan: „Dass hier wöchentlich über 300 Menschen zum Reiten herkommen, habe ich nicht gewusst. Aber zu sehen, wie sehr die behinderten Menschen strahlen, wenn sie erst einmal auf dem Pferd sitzen, ist faszinierend.“

Barbara Lau, die Vorsitzende des Pflegevereins für behinderte Menschen (PBM), führte den Landratskandidaten über das Gelände und erklärte die Geschichte des Vereins: Aus der Not geboren, weil die Eheleute Lau für ihren schwerstbehinderten Sohn keinen Reitplatz fanden, gründeten sie 1999 den PBM. Nach einigem Hin und Her fand sich schließlich mit dem Hof Feuler in Marl, direkt an der Stadtgrenze zu Herten gelegen. Ein geeigneter Ort, um in ruhiger, entspannter Atmosphäre unter anderem Hippotherapie und Heilpädagogisches Reiten anbieten zu können.

„Bei uns arbeiten 13 Therapeutinnen und Therapeuten. Sie werden unterstützt von über 60 ehrenamtlichen Helfern. Ohne sie wäre das alles nicht möglich“, sagte Barbara Lau. Der Hof ist für sie eine Herzensangelegenheit. Für ihn gab sie auch ihren Beruf auf: „Anders wäre das alles gar nicht zu organisieren.“

Wie rar derartige Angebote für behinderte Menschen sind, erfuhr Cay Süberkrüb bei dem Besuch ebenfalls: „Unser Einzugsgebiet ist sehr groß. Wir haben Patienten aus einem Umkreis von 50 bis 75 Kilometern, aus Dortmund, Essen und Bochum aber natürlich auch aus dem ganzen Kreis Recklinghausen.“