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27. April 2015

Kreis kauft newPark-Gelände von RWE

Vertragsverhandlungen sind abgeschlossen
newPark - PK zum Ankauf der Fläche (April 2015)
Gemeinsam haben Landrat Cay Süberkrüb und Georg Petrich, Geschäftsführer der RWE Service GmbH, am Montag den Grundstücksverkauf von RWE an den Kreis Recklinghausen bekannt gegeben. „Ich bin sehr froh, dass wir diesen wichtigen Schritt nun vollziehen können“, sagte Cay Süberkrüb auf der Pressekonferenz, „damit sind wir dem Ziel, mehrere tausend neue Arbeitsplätze für die Region zu schaffen, einen wichtigen Schritt näher gekommen.“

Auch Georg Petrich wertet den Verkauf als bedeutendes Signal: „RWE versteht sich als Partner der Region, deshalb freuen wir uns, durch den Grundstücksverkauf die Basis zur Schaffung von vielen Arbeitsplätzen ermöglicht zu haben.“

Der Kaufpreis ist in Abstimmung von RWE Service GmbH und Kreis durch einen vom Oberlandesgericht Hamm bestimmten Gutachter ermittelt worden und beträgt 23,75 Mio. €. Dazu kommen Grunderwerbsteuer und Notarkosten.

Der Grundstücks-Kauf ist ein Meilenstein für die Realisierung des Projektes, bei dem in zwei Schritten bis zu 9.000 Arbeitsplätze entstehen sollen. Besondere Bedeutung hat die Fläche, weil in ganz NRW nur drei weitere, landesbedeutsame Flächen dieser Größenordnung existieren und diese die einzige in der Emscher-Lippe-Region und Westfalen ist.

„Mit diesem Kauf kann das Grundstück für die weitere Entwicklung von newPark gesichert werden. Dies war und ist ein gewaltiger Kraftakt und ich bin froh und dankbar, dass dies nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten, aber auch mit konstruktiven und guten Verhandlungen mit RWE möglich geworden ist. Darum gilt mein besonderer Dank allen, die uns in den letzten Monaten unterstützt haben. Neben den 23 Kommunen und zwei Kreisen, die sich für den newPark einsetzen, stehen auch die Vertreter der Gewerkschaften und Kirchen, aber auch der Wirtschaft mit uns Seite an Seite. Das unterstreicht die große, regionale Bedeutung des newPark“, sagte Cay Süberkrüb.

Diesem ersten Meilenstein, der noch der Zustimmung des Kreistags bedarf, müssen bis zur ersten Betriebsansiedlung noch weitere folgen. Der Ausbau der B 474n sowie die konkrete Planung und Genehmigung des Geländes sind weitere Herausforderungen, die auf dem Weg zu einem landesweit bedeutenden Industriestandort mit starkem Impuls für den regionale Arbeitsmarkt zu meistern sind.

Für die Entwicklung des newPark bedeutsam ist insbesondere auch die Entscheidung über den Bau der B 474n. Das Urteil dazu wird im Sommer erwartet.

Zum Hintergrund:
Das 503 ha große Grundstück soll in den nächsten Jahren zum Standort für neue Industrie in NRW werden. Das Industrieareal am nördlichen Rand der Metropole Ruhr, auf dem Gebiet der Stadt Datteln gelegen, soll Standort für neue Industrien und Arbeitsplätze werden. Der newPark wird frühestens ab 2017 auf ca. 156 ha Fläche ausreichend Platz für große industrielle Investitionsvorhaben bieten. Auf dem Gelände haben Unternehmen die Möglichkeit, sich zusammen mit ihrem Netz von Zulieferunternehmen anzusiedeln.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)