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04. Juli 2014

Erfolgsgeschichte in Gladbeck

Firma Döllken reduziert Lösemittelemissionen mit Hilfe der Kreisverwaltung
Landrat Süberkrüb besucht Firma Döllken in Gladbeck
Einem der größten Arbeitgeber in Gladbeck, der Firma Döllken, ist ein großer Schritt in Sachen Umweltschutz gelungen.

Mit Hilfe der Unteren Immissionsschutzbehörde der Kreisverwaltung Recklinghausen reduzierte der Kunststoffspezialist innerhalb von 10 Jahren, 2003 bis 2013, die Lösemittelemission um 86 Prozent. Das heißt konkret: deutlich weniger Geruchsbelästigung für die Bürgerinnen und Bürger und eine geringere Belastung der Umwelt.

Landrat Cay Süberkrüb ist begeistert von dem Ergebnis: „Die Zusammenarbeit zwischen der Firma Döllken und der Unteren Immissionsschutzbehörde des Kreises ist wirklich eine Erfolgsgeschichte. Durch gemeinsamen Einsatz wurden die Emissionen stark reduziert und damit auch die Lebensqualität der Anwohner im Umfeld verbessert.“

Die Firma Döllken hatte rechtlich zwei Möglichkeiten, um die Emissionen zu reduzieren: entweder mussten die Lösemittelemissionen nachträglich verbrannt oder gänzlich darauf verzichtet werden. Dass Döllken die zweite Variante wählte, freute den Ressortleiter der Unteren Immissionsschutzbehörde, Hans-Jürgen Görß: „Die Vermeidung von Lösemitteln statt der nachträglichen Verbrennung der Emissionen durch eine großen Menge Erdgas, entspricht voll und ganz unserer Leitlinie. Es freut uns sehr, dass wir die Firma Döllken hier aktiv unterstützen konnten.“

Indem Döllken die Produktion auf wasserbasierte Systeme umstellte, kann hier auf Lösemittel verzichtet werden. „Das Thema Nachhaltigkeit steht im Fokus unseres Handelns“, fasste Frank M. Bruns, Vorsitzender der Geschäftsführung, zusammen. In den vergangen zweieinhalb Jahren investierte die Firma Döllken 2,5 Millionen Euro am Gladbecker Standort in den Immissions- und Brandschutz.

Auch in Zukunft werden die Untere Immissionsschutzbehörde des Kreises und die Firma Döllken zusammenarbeiten. Weitere Erfolgskontrollen der Geruchsminderung stehen dabei als nächstes auf dem Plan.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)