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09. Juli 2014

Kreis für Bildungsentwicklung „Lernen vor Ort“ ausgezeichnet

Auszeichnung in Berlin und Abschlussveranstaltung im Kreishaus Recklinghausen
„Beste Bildung für alle – das ist unser Ziel. Seit fast fünf Jahren hat sich der Kreis Recklinghausen im Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ erfolgreich engagiert und hervorragende Ergebnisse erzielt“, sagte Landrat Cay Süberkrüb bei der Abschlussveranstaltung von „Lernen vor Ort“, und weiter: „Innovative Praxisprojekte in verschiedenen Bildungsbereichen wurden entwickelt und transferiert, Bildungsberichte erarbeitet sowie Fachveranstaltungen und Bildungskonferenzen durchgeführt. „Lernen vor Ort“ hat gezeigt, wie hervorragend Interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann. Mein Dank gilt allen, die beim Gelingen dieses Projektes mitgewirkt haben.“

Für dieses erfolgreiche Engagement wurde der Kreis Recklinghausen nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet. Der Festakt in Berlin bildete einen Höhepunkt des Programms "Lernen vor Ort". Rund 200 Gäste kamen zur feierlichen Verleihung, bei der die Auszeichnung "Ideengeber für das kommunale Bildungsmanagement in Deutschland" auch an den Kreis Recklinghausen vergeben wurde. Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen übergab gemeinsam mit Ansgar Wimmer, dem Sprecher des nationalen Stiftungsverbundes "Lernen vor Ort", die Auszeichnung an 35 Vertreter der bundesweit beteiligten Kreise und kreisfreien Städte. Sie würdigte im Beisein von hochrangigen Stiftungsvertretern das Engagement im kommunalen Bildungsmanagement und hob den Einsatz der Kommunen wie der Projektleitungen und Teams aus "Lernen vor Ort" deutschlandweit hervor.

Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Bildung und Erziehung und Projektleiter von „Lernen vor Ort“, nahm die Auszeichnung entgegen: „Das Programm hat wesentlich dazu beigetragen, ein Regionales Bildungsnetzwerk im Kreis Recklinghausen aufzubauen. Erfolgreiche Bildungsprojekte konnten realisiert und zwischen den Städten des Kreises transferiert werden. Hierzu zählen vor allem Aktivitäten im Bereich der Frühen Bildung, im Übergang Schule-Beruf sowie in der Bildungsberatung. Ohne das kreative und professionelle Engagement der Kolleginnen und Kollegen des „Lernen vor Ort –Teams“ wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. Deshalb gebührt vor allem dem gesamten Team der besondere Dank.“

In einer Abschlussveranstaltung des Projektes „Lernen vor Ort“ wurde dieser Dank im Kreishaus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes sowie an die Vertreter der beteiligten Städte und Institutionen übermittelt. Neben Landrat Cay Süberkrüb lobten auch der Vorsitzende des Lenkungskreises im Regionalen Bildungsnetzwerk, Georg Möllers, sowie Michael Schweers seitens der Bezirksregierung das große Engagement aller Beteiligten.

Neben einem Rückblick auf vier Jahre Projektarbeit konnte mit Vorträgen von Dr. Hans Uske, Universität Duisburg-Essen, sowie Truda Ann Smith, Transferagentur ISA Münster, der Transfer im Programm „Lernen vor Ort“ beleuchtet und damit auch ein Blick in die Zukunft der erfolgreichen Bildungsarbeit gegeben werden. Insgesamt zehn Transferagenturen werden die in "Lernen vor Ort" erarbeiteten Instrumente, Prozesse und strukturelle Ideen und Erkenntnisse in die gesamte Bundesrepublik tragen.

Projektleiter Dr. Richard Schröder dankte den beteiligten Städten im Kreis Recklinghausen mit einem besonderen Geschenk. Die im Rahmen der letztjährigen Regionalen Bildungskonferenz entstanden Zeichnungen des Künstlers Iskener Gider wurden nun als Originale an die Städte überreicht. Darüber hinaus wurden alle Zeichnungen verkleinert und zu einem „Lernen vor Ort“ - Malbuch zusammengestellt, das nun in Rathäusern und städtischen Einrichtungen den Kindern zum Ausmalen angeboten wird.

Dank galt auch der Musikschule Herten, die die Veranstaltung mit einem Saxophonquartett und einem Querflötenduo musikalisch begleitete.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)