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PRESSEMITTEILUNG:

Gescher, 04. Oktober 2013

Interkommunale Zusammenarbeit bei der Abfallentsorgung

Kreise Recklinghausen und Borken unterzeichnen IKZ-Vertrag
Vertragsunterzeichnung IKZ Kreise Recklinghausen und Borken
Der Vertrag ist unterschrieben, die Zusammenarbeit kann beginnen: Die Kreise Borken und Recklinghausen arbeiten ab Januar bei der Abfallentsorgung zusammen. Für die Bürger in beiden Kreisen bedeutet dieser Vertrag mehr Entsorgungssicherheit und Gebührenstabilität.

Restmüll aus dem Kreis Borken wird wie bislang auch bei der AGR in Herten entsorgt, allerdings fahren die LKW künftig nicht mehr leer zurück, sondern sammeln den Bioabfall des Kreises Recklinghausen an der „Biogasanlage“ (IMK-Anlage) in Herten-Bertlich ein und bringen ihn nach Gescher. Dort wird der Bioabfall durch die Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) in deren Anlagen verwertet.

Durch die Zusammenarbeit kann die Biogasanlage in Herten außer Betrieb gesetzt werden. Restabfälle aus dem Kreis Borken werden weiter in Herten verbrannt. Kostenträchtige Arbeiten an der Biogasanlage werden eingespart, dafür fahren die LKW künftig nicht mehr leer, sondern beladen mit Bioabfall aus dem Kreis Recklinghausen nach Gescher. Durch die Voll-Voll-Logistik werden Synergien genutzt und CO2-Emmissionen reduziert.

In beiden Kreisen hat die Politik diese Zusammenarbeit begrüßt und ihre Zustimmung zu der Zusammenarbeit gegeben.


O-Töne:
„Ich freue mich über dieses gelungene Beispiel für Interkommunale Zusammenarbeit. Wir können ganz im Sinne der Städte im Kreis und damit der Bürgerinnen und Bürger durch diesen Vertrag auch die Gebühren für die Abfallentsorgung stabil halten. Gleichzeitig haben wir Entsorgungssicherheit und bei den beteiligten Unternehmen wird die Wirtschaftlichkeit erhöht.“
Cay Süberkrüb, Landrat des Kreises Recklinghausen

„Die Vorteile der heute besiegelten Kooperation zwischen den Kreisen Recklinghausen und Borken liegen für alle Beteiligten klar auf der Hand. Neben der optimierten Anlagenauslastung der EGW Anlagen am Standort Gescher, der Nutzung von Synergieeffekten durch ein ausgefeiltes Abfall - Logistikmanagement und der langfristigen angelegten Entsorgungssicherheit werden nicht zuletzt die Bürger beider Kreise durch stabile Entsorgungsgebühren von der Zusammenarbeit profitieren.“
Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken

„Bei der Übernahme der Bioabfälle geht es darum, die Abfallbehandlungsanlagen der EGW optimal auszulasten. Unsere Stärke ist die Verarbeitung von biologischen Abfällen. So wird derzeit das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der EGW zur energieeffizienten Bioabfallbehandlung durchgeführt. Dadurch ist die EGW in der Lage, mehr Bioabfall zu verarbeiten und darüber hinaus Strom aus Bioabfall zu erzeugen.“
Peter Kleyboldt, Geschäftsführer der EGW

(Quelle: Kreis Recklinghausen)