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06. Juni 2013

Verleihung des Deutsch-Polnischen Selbstverwaltungspreises

Sonderpreis für die Kreise Recklinghausen und Wodzislaw Slaski
Preisverleihung Deutsch-Polnischer Selbstverwaltungspreis
Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit hat am 3. Juni 2013 im Rahmen des 9. Selbstverwaltungsforums zum fünften Mal den Deutsch-Polnischen Selbstverwaltungspreis verliehen. Der Preis zeichnet ein gemeinsam durchgeführtes und über routinegemäße Integrationstreffen hinausgehendes Projekt aus, welches im Jahr 2012 von zwei Selbstverwaltungen aus Deutschland und Polen realisiert wurde und eine finanzielle Förderung der SdpZ erhalten hat. Eine besondere Auszeichnung wurde an die Kreise Wodzislaw Slaski und Recklinghausen verliehen.

Mit dem von der SdpZ gestifteten Deutsch-Polnischen Selbstverwaltungspreis in Höhe von 40.000 PLN wurden die Kreise Raciborz und der Märkische Kreis für das Projekt „Krisenmanagement in Deutschland und Polen - Austausch guter Praktiken im Bereich Zivilschutz” ausgezeichnet.

Aus den geförderten Projekten wählte eine eigens dafür berufene Jury. Mitglieder waren der polnische Botschafter Dr. Jerzy Marganski, der deutsche Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch, Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern, Malgorzata Lawrowska, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der SdpZ, sowie Markus Mildenberger, Referent in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg. Die Jury lobte das Projekt für seinen praktischen Bezug, das ein hervorragendes Beispiel für deutsch-polnische Projekte darstellt, die großen Nutzen für beide Gesellschaften bringen.

Das Projekt der Kreise Wodzislaw Slaski und Recklinghausen war der Jury jedoch so wichtig, dass sie in diesem Jahr einen zweiten Preis ausgelobt hat. Die beiden Partnerkreise haben 2012 intensiv an dem Projekt „Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen für Gewaltopfer im Familienumfeld und für Suchtkranke” gearbeitet. Das Projekt wurde im Vorfeld bereits mit 3.800 Euro bezuschusst.

Den Preis verliehen auf der feierlichen Gala im Hotel Aquarius in Kolobrzeg Malgorzata Lawrowska und Olgierd Geblewicz. „Wir hoffen, dass der Preis den beiden Kreisen dabei hilft, ihre deutsch-polnische Kreispartnerschaft weiter zu vertiefen und auch andere zu gleichermaßen engagierten Projekte motiviert. Das Preisgeld soll dabei helfen, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen“, betonte Malgorzata Lawrowska.

„Diese Auszeichnung macht deutlich, dass wir mit der stärkeren Vernetzung auch auf der Arbeitsebene eine richtige Entscheidung getroffen haben. Wir können so viel voneinander lernen, wenn wir uns mit unseren Partnerkreisen zu unseren Aufgaben und Strukturen austauschen. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit“, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Angelika Heilmann, die für die Planung und Organisation des Projektes zuständig war, hat für die Kreisverwaltung Recklinghausen den Preis entgegen genommen. Sie ist begeistert: „Wir haben auf beiden Seiten ganz viel Herzblut in das Projekt gesteckt und nur durch die Hilfe und Kooperation vieler Personen und Institutionen hier im Kreis konnte die Arbeit so erfolgreich sein“.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)