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23. März 2013

Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland wird 50 Jahre alt

Ein Spaziergang durch die Westruper Heide
50 Jahre Naturpark Hohe Mark - in der Westruper Heide 1
50 Jahre Naturpark Hohe Mark - in der Westruper Heide 2
50 Jahre Naturpark Hohe Mark - in der Westruper Heide 3
Vor 50 Jahren wurde der Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland gegründet und damit ein wichtiger Grundstein für ein Naherholungsgebiet zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland gelegt. Ziel des Vereins Naturpark Hohe Mark e.V. war es, die Landschaftspflege und Landschaftsentwicklung in dem Gebiet durch Fördermittel weiter voran zu treiben.

Der Naturpark ist durch seine vielfältigen Angebote ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen in der Region. Schlösser und Burgen, Badeseen, Wälder mit seltenen Tier- und Pflanzenarten, biologische Stationen und Spielplätze erwarten die Besucher, die auch 2013 wieder an einem bunten Angebot an Veranstaltungen wie Führungen oder Festen teilnehmen können.

Zum 50-jährigen Jubiläum wurde ein Spaziergang vom „Seehof“ in Haltern am See, wo der Verein Naturpark Hohe Mark e.V. gegründet wurde, durch die malerische Westruper Heide veranstaltet. Ein tolle Gelegenheit, um zum Frühlingsanfang die schöne Natur zu genießen und ein Resumee der erfolgreichen Jahre der Heidelandschaft zu ziehen. Heideführerin Heike Kalfhues führte die Besucher durch die Heide und erklärte anschaulich was es alles in der Heide zu entdecken gibt. Die Heidelandschaft liegt in direkter Nähe zum Halterner Stausee, misst ca. 90 ha und gehört dem Kreis Recklinghausen. Bereits seit 1973 steht sie unter Naturschutz.

„Die Menschen in dieser Region stehen für den Naturpark, weil der Naturschutz so wichtig ist. Wir müssen auf unsere Umwelt achten.“ betonte Landrat Cay Süberkrüb. „Die ersten 50 Jahre sind ein guter Anlass, um den Naturpark in seiner Gänze zu feiern. Da werden ganz sicher auch 100 Jahre draus.“ Die Westruper Heide bietet neben dem tollen Naturelebniss auch das kleinste Heide-Museum der Welt, Heidschnucken und eigenen Heidehonig. Außerdem können auch geh- und sehbehinderte Menschen auf extra für sie angepassten Wegen die Heidelandschaft genießen und sich an Tafeln in Blindenschrift über das Naturschutzgebiet informieren. „Die neuen Wege, die auch behinderten Menschen die Möglichkeibt geben die Westruper Heide zu entdecken, sind ein wichtiger Schritt. Diese Inklusion ist eine Bereicherung für die Menschen.“ sagte der Landrat.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)