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28. August 2012

Landrat übergibt Herta-Chefs die Genehmigung

Herta - Übergabe Genehmigung (08/2012)
Gerhard Lindemann (Immissionsschutz), Daniel Meile (Vors. Herta-Geschäftsführung), Cay Süberkrüb, Karl-Heinz Reckert (FD Umwelt), Engelbert Adam (Herta, techn. GF) und Peter Janosch (Herta-Projektleiter, v.l.))
Das Richtfest ist gefeiert – und es kann fleißig weitergehen mit dem Bau des neuen Werks, das der Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren Herta derzeit in Herten baut. Denn: Landrat Cay Süberkrüb übergab Daniel Meile, dem Vorsitzenden der Herta-Geschäftsführung, die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Der Kreis Recklinghausen ist die Untere Immissionsschutzbehörde und damit für das Werk in Herten zuständig. Ein solches Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz ist ein sehr anspruchsvolles Verfahren. Die Prüfer müssen nicht nur die Umweltauswirkungen einer Anlage berücksichtigen und würdigen, sondern auch die Anforderungen aus anderen Rechtsbereichen (z.B. Baurecht, Arbeitsschutzrecht, Veterinärrecht etc.) in das Genehmigungsverfahren mit einbeziehen.. Damit dies möglich ist, muss der Antragsteller umfangreiche Akten zur Verfügung stellen. Im Fall der Genehmigung für die Herta GmbH umfassten die Unterlagen sechs prall gefüllte Aktenordner mit technischen Darstellungen und Zeichnungen.

Schwerpunkte für die Herta-Genehmigung waren die Begrenzung der Emissionen (Luftschadstoffe, Geruch und Lärm) und die Gewährleistung eines hohen Standes der Sicherheitstechnik, um ein verträgliches Miteinander von gewerblicher Nutzung und benachbarter Wohnnutzung sicher zu stellen.

Gerhard Lindemann und Karl-Heinz Reckert vom Fachdienst Umwelt des Kreises Recklinghausen attestierten Herta-Projektleiter Peter Janosch und seinem Team sehr gute Vorarbeit: „Die Unterlagen waren vorbildlich und daher gut zu prüfen.“ Daniel Meile gab das Lob auch zurück: „Die Zusammenarbeit war wirklich gut. Wir haben hier nichts geschenkt bekommen, aber die Kommunikation war jederzeit sehr offen und klar. Beide Seiten haben an dem zügigen Ablauf des Verfahrens mitgewirkt.“

(Quelle: Kreis Recklinghausen)