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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis Recklinghausen, 02. Februar 2012

„Lernen vor Ort“ geht in die Verlängerung

Jury ist überzeugt vom Konzept des Kreises Recklinghausen
Logo Lernen vor Ort
Die gute Nachricht kam am Mittwoch per Fax: Das Projekt „Lernen vor Ort“ im Kreis Recklinghausen kann fortgesetzt werden. Die Jury hat Ende Januar in Bonn eine Empfehlung für den Kreis ausgesprochen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist der Empfehlung gefolgt, denn: „Mit der vorgesehenen Konzeption sind übertragbare innovative Modelllösungen für die Entwicklung und Verstetigung nachhaltiger Strukturen für das Lernen im Lebenslauf zu erwarten“, heißt es in der Begründung.

Bereits seit 2010 gehört der Kreis Recklinghausen mit seinen zehn kreisangehörigen Städten zum Kreis derer, die an der ersten Förderphase teilnehmen durften. Mit der Bewilligung der Fortsetzung können die Verantwortlichen nun die nächste zweijährige Projektlaufzeit ab September 2012 vorbereiten.

„Das ist eine tolle Chance für unsere Region“, freut sich Landrat Cay Süberkrüb über die erneute Förderzusage, „Bildung ist der Schlüssel. Wir haben in den letzten Jahren gute Netzwerke aufgebaut. Die Kommunikation der Bildungsbeteiligten hat sich deutlich verbessert. Deshalb ist es umso schöner, dass wir mit Lernen vor Ort ein inzwischen etabliertes Projekt fortsetzen dürfen.“

Projektleiter Dr. Richard Schröder teilt die Freude: „Wir haben ca. 1 Mio. Euro beantragt, die im Wesentlichen für Fachkräfte eingesetzt werden, die sich beim Kreis sowie den beteiligten Städten um die Weiterentwicklung und den Transfer innovativer Ansätze im Bildungsbereich kümmern. In diesem Bereich haben wir gute Strukturen geschaffen. Ich hoffe, dass wir jetzt in der zweiten Projektphase viele Früchte ernten können. Besonders freue ich mich, dass die Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Jahren so gute Arbeit geleistet haben, durch die Projektförderung weiterbeschäftigt werden können.“

Anknüpfend an die erste Förderphase des Projektes besteht das Gesamtziel des Vorhabens weiterhin darin, Bildung zu einer Kernaufgabe des Kreises Recklinghausen sowie seiner Städte zu machen. Dazu will der Kreis Recklinghausen ein hochwertiges Bildungsmanagement entwickeln, das nicht nur messbare Erfolge vorweisen sondern auch beispielhaft aufzeigen kann, wie große Kreise mit komplexen Steuerungsstrukturen effektiv, effizient und förderunabhängig agieren. Hierbei versteht sich der Kreis vor allem als Dienstleister und Koordinator für die zehn selbständigen, kreisangehörigen Kommunen.

Entstanden sind in den letzten Monaten die Strukturen des Regionalen Bildungsmanagements. Dabei bilden eine kreisweite Bildungsberichterstattung und ein Monitoringsystem sowie jährliche Bildungskonferenzen das Grundgerüst. Diese Strukturen sollen in den nächsten zwei Jahren gefestigt, verbessert und erweitert werden. Im Zentrum des Interesses steht der interkommunale Transfer von Struktur- und Produktinnovationen in die Städte des Kreises. Dabei geht es nicht um einzelne Innovationen, sondern um deren Bündelung zu einem Modell. Dies gilt insbesondere für die frühkindliche Bildung, den Lebensabschnitt 0-10+ Jahren und die Erweiterung des Transferkonzeptes um die Schnittstelle Grundschule - Übergang in weiterführende Schule.

Konkret geplant sind unter anderem der Auf- und Ausbau neutraler Bildungsberatung im Kreis durch fachliche Beratung und Begleitung, die modellhafte Verbindung des NRW-Programms STARTKLAR! mit Lernen vor Ort (NRW-Reform des Übergangssystems) und natürlich auch Bildungsmarketing: Newsletter, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Internetpräsenz.

Das Projekt „Lernen vor Ort“ ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert wird.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)