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PRESSEMITTEILUNG:

Gladbeck / Kreis Recklinghausen, 29. Januar 2012

Neue Regionaldirektorin des RVR auf „Tour de Ruhr“

Karola Geiß-Netthöfel macht Station im Kreis Recklinghausen
GLA - Antrittsbesuch RVR-Präsidentin 2012
Die neue Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Karola Geiß-Netthöfel, war am Donnerstag Gast der Bürgermeisterkonferenz des Kreises Recklinghausen im Alten Rathaus in Gladbeck.

Karola Geiß-Netthöfel nutzte ihren Antrittsbesuch bei Landrat Cay Süberkrüb und den Bürgermeistern, um für mehr Gemeinsamkeit in der Region zu werben. „Jenseits kommunaler Belange muss die Metropole Ruhr bei wichtigen Zukunftsfragen wie Verkehr, Demographie oder Kommunalfinanzen mit einer Stimme gegenüber Land und Bund auftreten“, sagte die Regionaldirektorin.

Ein zentrales Thema war die neue Rolle des RVR als Regionalplanungsbehörde Bei der Neuaufstellung des Regionalplans geht der Verband einen innovativen und für das gesamte Land NRW bislang beispiellosen Weg. In einem auf Transparenz und Kommunikation angelegten Prozess sind die beteiligten Politiker und Planer aus den Kommunen die zentralen Akteure bei der Erarbeitung der Planungsgrundlagen. Das Regionalforum Ende November 2011 in Oberhausen war ein wichtiger Baustein in diesem Prozess. Zur Sprache bei der Bürgermeisterkonferenz kam auch die Regionalplanänderung zum Kraftwerksstandort in der Stadt Datteln.

Die Entwicklung der Bildungsregion ist für die Regionaldirektorin eine der wichtigen Herausforderungen der Metropole Ruhr. Am vergangenen Freitag (20. Januar) wurde in Mülheim der erste regionale Bildungsbericht vorgestellt, eine empirisch basierte Beschreibung und Analyse von Bildungsangeboten, -prozessen und -ergebnissen im Ruhrgebiet. Auf dieser Grundlage können im Dialog mit allen relevanten Akteuren neue Angebote bzw. Strukturen entwickelt werden

Frau Geiß-Netthöfel möchte gerne an die gute und konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen Jahre anknüpfen und erinnerte an erfolgreiche Kooperationsprojekte gerade im Freizeitbereich. Große Waldgebiete im Kreis Recklinghausen wie die Haard in Haltern, die Hohe Mark in Dorsten sowie die Üfter Mark in Dorsten / Schermbeck pflegt und sichert der RVR als Naherholungsgebiete für die Menschen im Ballungsraum. Die Gestaltung des Landschaftsparks Hoheward wird fortgesetzt. Dazu hat die Bezirksregierung Münster dem Verband Anfang dieses Jahres 1,4 Millionen Euro aus dem Fördertopf des Ökologieprogramms Emscher-Lippe bewilligt.

Um Freizeitaktivitäten auf dem Rad geht es auch beim Ausbau der ehemaligen Bahntrasse von Haltern bis Xanten zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung im Radwegenetz der Metropole Ruhr. Der rund 56 Kilometer lange Rad- und Wanderweg „Auf den Spuren der Römer“ wird zurzeit in Haltern und demnächst in Dorsten weiterausgebaut.

Seit August 2011 ist Karola Geiß-Netthöfel Regionaldirektorin des RVR mit Sitz in Essen. Zuvor war sie Regierungsvizepräsidentin bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Der Regionalverband Ruhr ist die gesetzlich legitimierte Klammer der Metropole Ruhr. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören regionale Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusförderung, Freiflächenentwicklung und die staatliche Regionalplanung. Die Route der Industriekultur und der Emscher Landschaftspark sind zwei regionale Großprojekte in Trägerschaft des RVR.

(Quelle und Foto: RVR)