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Kreis RE, 15. Dezember 2011

Elektronischer Aufenthaltstitel kommt gut an

Kreis händigt momentan 200 Karten pro Monat aus
eAT - Elektronischer Aufenthaltstitel mit den Eheleuten Topalli
Die Eheleute Topalli präsentieren den alten und den neuen Aufenthaltstitel - zusammen mit Landrat Cay Süberkrüb und Fachbereichsleiter Ulrich Seidel.
Da staunte Arsim Topalli am Dienstag nicht schlecht, als ihm Landrat Cay Süberkrüb persönlich seinen elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) überreichte. Der Kosovare ist einer von bislang rund 600 Menschen, die den am 1. September 2011 eingeführten Aufenthaltstitel im Kreditkartenformat bei der Kreisverwaltung beantragt und erhalten haben.

„Der elektronische Aufenthaltstitel ist eine große Verbesserung im Vergleich zum Klebeetikett im Heimatpass, auch für dessen Besitzer. Er sieht fast genauso aus wie mein Personalausweis“, sagt Cay Süberkrüb. Bei jeder Veränderung, die in den Daten einer Person vorgenommen werden muss, wird automatisch auf den elektronischen Aufenthaltstitel umgestellt. Entsprechend groß ist der Andrang, den die Ausländerbehörde des Kreises seit der Einführung erlebt. „Wir bearbeiten zur Zeit rund 200 Anträge pro Monat“, sagt Otto Reussing, Leiter der Ausländerbehörde des Kreises, die für die Städte Datteln, Haltern am See, Oer-Erkenschwick und Waltrop zuständig ist.

Der elektronische Aufenthaltstitel im Kreditkartenformat mit zertifiziertem Chip wurde am 1. September 2011 eingeführt. Mit ihm wurden der bisherige Aufenthaltstitel in Papierform, die Aufenthalts- und Daueraufenthaltskarte und der Ausweisersatz – ebenfalls in Papierform – abgelöst.
Auf dem Chip des elektronischen Aufenthaltstitels sind die biometrischen Merkmale, Nebenbestimmungen und die persönlichen Daten gespeichert. Zusätzlich enthält der Chip die Möglichkeit einen elektronischen Identitätsnachweis sowie eine qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen – wie beim neuen Personalausweis.

Durch die Umstellung sollen die Aufenthaltstitel der Europäischen Union künftig einheitlich gestaltet werden. Durch Nutzung biometrischer Daten soll Missbrauch vorgebeugt werden. Es wird für jeden Drittstaatsangehörigen ausschließlich von der Bundesdruckerei in Berlin ein eigener so genannter eAufenthaltstitel ausgestellt.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)