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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis RE, 16. November 2011

Vertrag zwischen Kreisverwaltung und Kreisjägerschaft

Entsorgung von Unfallwild auf Kreisstraßen ist jetzt schriftlich geregelt
Vertragsunterzeichnung Unfallwild
Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Lehmkuhl, und Landrat Cay Süberkrüb bei der Vertragsunterzeichnung im Kreishaus.
Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen mit Wild. In der Vergangenheit war es gelebte Praxis, dass die Kreisjägerschaft der Kreisverwaltung unter die Arme gegriffen und sich um Abtransport und Entsorgung gekümmert hat. Nun gibt es auch eine vertragliche Grundlage dafür: Landrat Cay Süberkrüb und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Lehmkuhl, haben eine Vereinbarung über die Entsorgung von Unfallwild unterzeichnet.

In den Jagdjahren 2008/09 und 2009/10 fielen im Kreis Recklinghausen nach Aussage der Kreisjägerschaft jeweils rund 500 Stück Schalenwild und weitere 750 Stück sonstiges Haarwild dem Straßenverkehr zum Opfer, rund 80 % davon in der Dunkelheit.

„Wir setzen hiermit die bewährte, gute Zusammenarbeit zwischen der Kreisjägerschaft und der Kreisverwaltung fort. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den Jägern auch für ihren Einsatz auf den Kreisstraßen in den vergangenen Monaten und Jahren zu danken. Ich freue mich, dass wir mit der Vereinbarung eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit besiegeln“, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Wer in einen Unfall mit Wild verwickelt wird, sollte die Polizei informieren. Sie weiß, wer für die jeweilige Straße der zuständige Jagdberechtigte ist und wird denjenigen informieren.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)