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PRESSEMITTEILUNG:

Kreis Recklinghausen, 03. Oktober 2011

Online Infos zur Chemie im Ruhrgebiet

Der „Chemieatlas“ ist erweitert um die Kunststoffe und Oberflächentechnologie
Chemieatlas - Relaunch 2011
Sie suchen Unternehmen und Standorte der chemischen Industrie? Sie wollen vertiefte Informationen zu den Branchen Kunststoffe und Oberflächentechnologie? Dann können sie sich online über das Portal www.chemieatlas.de – ruhrgebietsweit
– informieren.

Der Kreis Recklinghausen hat als Chemiestandort mit dem Chemie Park Marl eine herausragende Bedeutung, was sich auch im Chemieatlas zeigt. Er wurde jetzt um die Bereiche Kunststoff- und Oberflächentechnologie erweitert. „Die Bereitstellung solch einer breiten Information für Fachleute und Interessierte ist dank der guten Kooperation der öffentlichen und privaten Projektpartner möglich. Das wichtigste Ziel, das wir mit dem Chemieatlas verfolgen, ist, dass die Unternehmen, die Interesse aneinander haben, sich auch finden. Denn davon profitieren wir am Ende alle“, sagt Cay Süberkrüb, Landrat des Kreises Recklinghausen.

Neben den regionalen Akteuren Kreis Recklinghausen, WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und der ChemSite-Initiative konnte für die Neuauflage des Chemieatlas das Kunststoffinstitut Lüdenscheid, erste Adresse für Innovationen im Bereich Kunststofftechnik in NRW, als neuer Partner gewonnen werden.

„Die Bedeutung der Chemie für die Stadt Marl, aber auch für die Region, ist von immenser Bedeutung. Die Ergänzung um den Bereich Kunststoff ist eine wichtige Ergänzung“, sagt Marls Bürgermeister Werner Arndt. Die Branchen Oberfläche und Kunststoffe sind zwei bedeutende Chemiezweige mit über 100.000 Beschäftigten allein im Ruhrgebiet. Behandelte Oberflächen und synthetisch hergestellte Kunststoffe (Polymere) sind vielfältig anwendbar, ob als speziell lackierte Fahrzeugtür in der Automobilindustrie, antibakterielle Beschichtungen in der Medizin oder als Verpackungsmaterial im alltäglichen Gebrauch. „Die moderne Chemie hat immer mit Kunststoffen und Oberflächen zu tun“, weiß Thomas Eulenstein, Leiter des Kunststoffinstituts Lüdenscheid.

Im Chemieatlas ist nun branchenübergreifend die gesamte Wertschöpfungskette der Oberflächentechnologien und Kunststoffe in NRW abgebildet - vom Rohstoffhersteller über den Weiterverarbeiter bis zum Anbieter von Dienstleistungen. Durch die Aktualisierung konnte die Zahl der eingetragenen Unternehmen auf über 500 verdoppelt werden. Relevante Informationen über Standorte, Produkte und Dienstleistungen sind nun mit einer höheren Detailschärfe abrufbar. Mit diesem Instrument wird Investoren, Unternehmen, Kunden, verwaltungsinternen Stellen und allen Interessenten jederzeit die Möglichkeit gegeben, sich über relevante Produkt-, Know-how- oder Standortfaktoren zu informieren.

„Wir wollen Projekte fördern, vor allem aber Verbundvorhaben, die neue Wege gehen. Unsere Unterstützung sehen wir vor allem als Anschubfinanzierung. Und wir beobachten mit großer Freude, wie Netzwerke entstehen, bestehen und lange existieren. Ich bin sehr froh, dass sie der Chemieatlas so entwickelt hat“, sagt Ministerialrätin Bettina Kittel, Leiterin des Chemie-Referats im Wirtschaftsministerium NRW.

Wie schon bei der letzten Aktualisierung vor fünf Jahren wurde auch diesmal zeitgemäße und benutzerfreundliche Open-Source-Software verwendet. „Durch den Wiedererkennungswert zu großen Kartenanwendungen wie Google Earth oder OpenStreetMap kann sich „Jedermann“ schnell und einfach zurechtfinden“, sagt Martin Dworski, Projektleiter „Chemieatlas“.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)