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Gladbeck / Kreis Recklinghausen, 07. September 2011

„In guten Gebäuden können Schüler gut lernen“

Sanierung des Berufskollegs in Gladbeck
Sanierung Berufskolleg Gladbeck 2011
Hiltrud Riepe, Magdalena Rotthäuser, Ulrich Roland, Doris Terlau, Cay Süberkrüb und Klaus Bunse vor der sanierten Fassade.
Barrierefreie Zugänge und ein barrierefreier Schulhof, ein neues Dach und viel bessere energetische Werte für die Werkstattgebäude des Berufskollegs in Gladbeck: Landrat Cay Süberkrüb, Bürgermeister Ulrich Roland und Schulleiter Klaus Bunse freuen sich über den erfolgreichen Einsatz der Mittel aus dem Konjunkturpaket II.

„Wir haben an drei Berufskollegs Mittel aus dem Konjunkturpaket genutzt, um notwendige Sanierungen durchzuführen und damit gleichzeitig den Lern- und Lehrkomfort zu verbessern“, sagt Landrat Cay Süberkrüb, „ich freue mich, dass wir damit zeigen können, wie wichtig uns die Bildung der nachfolgenden Generationen ist.“

Auch Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland freut sich über die Aufwertung des Schulgebäudes: „Das ist ein sehr schöner Termin. Diese Schule ist ein Juwel in der Schullandschaft und mit über 1.700 Schülern die größte Schule in Gladbeck.“

Saniert wurden für über eine Mio. Euro die Gebäude 5 und 6, in denen die KFZ-Werkstatt sowie die Holz- und Metallwerkstatt untergebracht sind. Die Dachsättel haben eine 1450-Quadratmeter-Bitumen-Sanierung mit Wärmedämmung und Entwässerungsanschluss bekommen. Die Fassaden der beiden Gebäude wurden ebenfalls saniert und mit einem Wärmeverbundsystem ausgestattet. Und auch ein Teil der Fenster wurde ausgetauscht. Statt der Einfachverglasung aus den 50er Jahren gibt es nun energetisch deutlich bessere Fenster, im Werkbankbereich auch mit Schutz vor Glasbruch von innen.

„Das war wieder eine Punktlandung, dank der guten Planung des Architekturbüros“, sagt Projektleiterin Hiltrud Riepe vom Kreis Recklinghausen. Doris Terlau, die ausführende Architektin, unterstreicht die gute Zusammenarbeit: „Wir haben in den Baubesprechungen immer reibungslos und mit konstruktiven Ergebnissen zusammen gearbeitet – sowohl mit dem Kreis als auch mit der Schule.“

Magdalena Rotthäuser vom ausführenden Architekturbüro hofft, dass die energetische Sanierung auch zur Folge hat, dass die Schüler sich mit dem Thema Energie auseinandersetzen. Und sie ergänzt: „Wir haben einen Grundsatz: In guten Gebäuden können Schüler gut lernen und Lehrer gut lehren.“ So kann das neue Schuljahr gut beginnen.

(Quelle: Kreis Recklinghausen)